19. Mai

Gemeinsam über Grenzen hinauswachsen und als Team zusammenarbeiten

Erfahrungen aus den Probe-Expeditionen für den Duke of Edinburgh’s International Award

Junge Menschen lernen nicht nur im Klassenzimmer, sondern vor allem durch Erfahrungen, Verantwortung und Herausforderungen in der Gemeinschaft. Outdoor-Erlebnisse, das Lernen außerhalb gewohnter Komfortzonen und die Überzeugung, dass junge Menschen oft mehr können, als sie selbst glauben, zählen zu den Wurzeln unserer Schule und stehen im Mittelpunkt des Duke Awards, den Kurt Hahn gemeinsam mit Prinz Philip, Duke of Edinburgh, gegründet hat.

Weltweit nehmen junge Menschen zwischen 14 und 24 Jahren an dem Programm teil, um neue Fähigkeiten zu entdecken, Teamgeist zu entwickeln und an Herausforderungen zu wachsen. Expeditionen in der Natur spielen dabei eine zentrale Rolle: Sie fördern Selbstständigkeit, Durchhaltevermögen und die Fähigkeit, gemeinsam Lösungen zu finden – Erfahrungen, die weit über die Schulzeit hinauswirken.

Beim Duke gibt es drei verschiedene Stufen: Bronze, Silber und Gold. Mit jeder Stufe steigen die Anforderungen – und auch die persönlichen Erfahrungen. Wer etwa Gold absolviert, legt während der Expedition täglich bis zu 20 Kilometer zu Fuß zurück. Letztlich geht es aber nicht nur um die sportliche Leistung, sondern vor allem darum, gemeinsam Herausforderungen zu meistern und Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten zu entwickeln.

Bevor die eigentliche Qualifikationsexpedition beginnt, stehen am Birklehof die Probe-Expeditionen auf dem Programm. Die erste Probeexpedition führte die Gruppen an den Bodensee – bei strahlendem Frühlingswetter, traumhafter Landschaft und bester Stimmung. Vertreten waren alle Award-Stufen von Bronze über Silber bis Gold. Auch altersmäßig war die Gruppe bunt gemischt: von Schülerinnen und Schülern der Klasse 7 bis hin zur Q1 waren alle dabei. Täglich legten die Jugendlichen zwischen 15 und 25 Kilometer zurück. Die Routen planten sie eigenständig, ebenso wie ihre Übernachtungen – unter anderem auf einer Wiese bei einem Bauernhof, den sie selbst kontaktiert und organisiert hatten.

Gerade diese Eigenverantwortung macht den besonderen Charakter der Expeditionen aus. Die Jugendlichen erleben unmittelbar, dass sie Herausforderungen selbst bewältigen können und entwickeln dabei ein hohes Maß an Selbstwirksamkeit. Ohne Handy – lediglich mit einem Notfalltelefon ausgestattet – orientieren sie sich mit Karte und Kompass und müssen unterwegs gemeinsam Lösungen finden. 

Ganz anders zeigte sich die zweite Probe-Expedition auf dem Feldberg. Dort begleiteten Schnee, Regen, Hagel und manchmal etwas Sonnenschien die Gruppen. Gerade diese wechselhaften Bedingungen machten diese Tour jedoch besonders wertvoll. Denn auch darum geht es beim Duke Award: sich auf neue Situationen einzustellen, als Team zusammenzuarbeiten und auch dann weiterzugehen, wenn es anstrengend wird.In den Worten der Teilnehmerin Johanna, die beide Expeditionen erlebt hat: 

In den Worten der Teilnehmerin Johanna, die beide Expeditionen erlebt hat: 

„Der The Duke of Edinburgh’s International Award ist ein Abenteuer, das für jeden etwas Besonderes ist. Man lernt, über seine eigenen Grenzen hinauszuwachsen und als Team zusammenzuarbeiten. Am Ende jeder Expedition nimmt man neue Erfahrungen und Kenntnisse mit und vielleicht ist der ein oder andere auch ein bisschen stolz auf sich selbst.“

Fotos: Tanja Walker
Informationen: Tanja Walker, Johanna Heitzmann
Text: Anja Biehler

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