22. August
Birklehof am Limmatufer: Stammtisch der Altbirklehofer in Zürich
Am Samstag, dem 22. August 2026, kamen Altbirklehofer aus verschiedenen Teilen der Schweiz im traditionsreichen Zunfthaus zur Zimmerleuten in Zürich zusammen. Was als gemeinsames Abendessen begann, entwickelte sich schnell zu einem ausgesprochen herzlichen Wiedersehen. Hans von Pfuhlstein (Abi 1994) hatte das Treffen mit Unterstützung von Elisabeth Ilg vom Birklehof organisiert.
Manche hatten sich seit vielen Jahren nicht mehr gesehen, andere begegneten sich an diesem Abend zum ersten Mal. Dennoch verging kaum Zeit und wir waren alle miteinander „warm“ geworden. Schon nach wenigen Minuten wurde über gemeinsame Lehrerinnen und Lehrer, Häuser, und Birklehof-Interna gesprochen und es wurde herzlich gelacht. Unterschiedliche Jahrgänge fanden rasch gemeinsame Bezugspunkte. Alte Erinnerungen kehrten zurück, neue Bekanntschaften entstanden.
Stefanie Leenen (Abi 1994) brachte die besondere Atmosphäre treffend auf den Punkt: „Auch wenn wir uns vorher teilweise noch gar nicht kannten, schafft die gemeinsame Erfahrung, am Birklehof gewesen zu sein, eine ganz eigene Vertrautheit.“ Ein anderer Rückblick hob hervor, wie schön es sei, „nach vielen Jahren einfach wieder anknüpfen zu können“. Auch die Worte „herzerwärmendes Wiedersehen“ fielen – eine Formulierung, die die Stimmung im Zunfthaus sehr gut wiedergab.
Es wurde spürbar, wie stark die Verbindung zum Birklehof über die Schulzeit hinaus bestehen bleibt. Der Abend zeigte zugleich, dass der Birklehof junge Menschen mit individuellen Interessen und Begabungen fördert und deren Lebenswege prägt. Was uns miteinander verbindet, ist nicht nur eine gemeinsame Schule, sondern die Erfahrung einer Gemeinschaft, in der Eigenständigkeit, Verantwortung und persönliche Entwicklung einen besonderen Stellenwert besitzen.
Sebastian Schmidt (Abi 2019) zeigte, dass der Birklehof auch für Schülerinnen und Schüler aus der Schweiz eine gute Alternative zum Schweizer Maturaweg ist. Nach seinem Abitur am Birklehof konnte er ohne Aufnahmeprüfung an der Universität St. Gallen (HSG) studieren. Dort schloss er inzwischen sein Bachelorstudium ab und befindet sich heute im Masterstudium. Sein Weg macht deutlich, dass ein Abitur am Birklehof auch in der nahegelegenen Schweiz ausgezeichnete Bildungs- und Studienmöglichkeiten eröffnet.
Wie vielfältig die Birklehof-Wege sein können, zeigte auch die Zusammensetzung der Runde. Dr. Stefanie Leenen (Abitur 1994) leitete fast zwei Jahrzehnte ein Familienunternehmen und engagiert sich heute für Innovation und Bildung. Martha Schwarze, bis 1992 am Birklehof und anschließend am United World College in Hongkong, arbeitet in Basel als Lehrerin für achtsamkeitsbasierte Stressbewältigung und Shiatsu-Therapeutin. Barbara Wachter (Abitur 2012) ist heute im diplomatischen Dienst der Schweiz tätig. Karolina Slama, die nach ihrer Birklehofzeit (1985 bis 1989) in der Schweiz die Matura ablegte, arbeitet als selbständige Rechtsanwältin in Zürich.
Moritz Runge (Abitur 2004) verbindet als Unternehmer und Führungskraft Digitalisierung, künstliche Intelligenz und verantwortungsvolles Unternehmertum. Hendrik Lange (Abitur 1992) ist im Zürcher Finanzsektor für Governance und regulatorische Compliance verantwortlich. Sebastian Buss (Abitur 1994) bringt langjährige Führungserfahrung aus Beratung, Strategie, Industrie und Informationstechnologie mit. Beatrice Davis (Abitur 1993) vertrat die Schule und brachte Neuigkeiten aus Hinterzarten mit.
Am Ende waren sich alle einig: „Es war ein herrlicher Abend, den wir bald wiederholen wollen.“ Genau das soll geschehen.
Text: Hans von Pfuhlstein





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