Street Art und Graffiti im Hochschwarzwald

Als 1985 sieben Jugendliche im oberbayerischen Geltendorf eine S-Bahn von vorn bis hinten mit Graffiti verzierten löste diese Nacht- und Nebel-Kunstaktion teils einen Sturm der Entrüstung aus, teils ein regelrechtes Wettrüsten von „Nachahmern“, das bis heute anhält. Zwischenzeitlich hat Graffiti den Weg aus dem Street Art Szene in die großen Galerien dieser Welt gefunden und genießt dadurch immer mehr Aufmerksamkeit und Ansehen.

Die Schülerinnen und Schüler der Klasse 7 am Birklehof machten sich während der Studientage mit den Hintergründen und der Technik von Graffiti vertraut. Als Graffito, ursprünglich aus dem Italienischen kommend, bezeichnet man für gewöhnlich ein thematisch und gestalterisch meist großflächiges Wandbild, Schriftzüge oder graphisches Zeichen auf einer öffentlichen Freifläche. Die dynamisch, sich ständig weiterentwickelnde Kunstform findet heutzutage aber den unterschiedlichsten Oberflächen im privaten und öffentlichen Raum Anwendung.

Von der Theorie zu Tat schritten die jungen Spraykünstler am letzten Studientag auf und rund um den Campus. Mit Kreidensprays trugen sie durch verschiedenen Techniken selbst kreierte Graffiti-Kunst auf.

 

 

Text und Bilder: Bettina Steffens