In Ostdeutschland gab es während der kommunistischen Diktatur mehr als 200.000 politische Gefangene. Hartwig Kluge war einer von ihnen. Am 28. Juni’19 berichtet er  von seinem Schicksal und einem Leben zwischen Aufbegehren und Verzweiflung.

Herr Kluge kam vor seinem Vortrag bereits zum Abendessen an den Birklehof. Die Gespräche im Laufe des Abends waren sehr persönlich. Er nahm die Jugendlichen mit auf (s)eine kleine Zeitreise in die ehemalige DDR. Dass er sich als Zeitzeuge zur Verfügung stelle nicht, um von Rache und Wut zu erzählen, sondern zu berichten wie Diktaturen funktionieren, das war jeden Moment hautnah erfahrbar.

Aber nicht nur die Birklehofer waren von der Begegnung beeindruckt, auch Herr Kluge selbst war berührt von dem Abend. „Das war schon ein besonderer Abend für mich am Birklehof. Die freundliche Atmosphäre beim Essen fand ich ausgesprochen schön. Bei meinem Vortrag vor den beiden Klassen spürte ich gleich, wie sehr der Funken zu den Schülerinnen und Schülern übergesprungen ist. Mir haben das große Interesse und die Aufmerksamkeit imponiert und ebenso die vielen qualifizierten Fragen.“ – so Herr Kluge.

Anwesend bei dem Vortrag waren neben der 9a und 9b auch drei Oberstufenschülerinnen und –schüler. Organisiert wurde die Veranstaltung von Christiane Müller, Lehrerin für Französisch und Geschichte, Mentorin für internationale Schülerinnen und Schüler.

 

 

Texte und Bilder: Bettina Steffens, Christiane Müller