Dorfputzete – alljährlich nach dem Winter stattfindenden Säuberung von Hinterzarten und Umgebung

Am Montag der vergangenen (Schwarzwald)woche hielt der Feldberg-Ranger Achim Laber in der Schulversammlung einen Vortrag über den Schwarzwald und verwies in diesem Zusammenhang auf die am Samstag (13. April’19) stattfindende Dorfputzete. Im Anschluss meldeten sich spontan 13 Schüler, die bereit waren, sich an dieser alljährlich nach dem Winter stattfindenden Säuberung von Hinterzarten und Umgebung zu beteiligen.

Da der Samstag bei uns Abreisetag war, wurde uns vom Bauhof Hinterzarten zwei Gebiete zugewiesen, die zu säubern waren. Es war der Löffeltalweg hinunter zur Glashütte und das Gebiet des Birklehofs und seiner Umgebung, d.h. die Wege ins Dorf und rund um die Tankstelle und die Schreinerei.

Auf 8 km Wegstrecke sammelten die  Birklehofer insgesamt ca. 38 kg Müll. Das Gelände des Birklehofs erwies sich als ausgesprochen „müllfrei“. Während auf den 6 km Wegstrecken rund um den Birklehof insgesamt 37 kg Müll eingesammelt wurde, waren dies auf den ca. 2 km Wegen und Sträßchen des Birklehofs lediglich 1 kg Müll.

Für diese Säuberungsaktion waren verschiedene Schüler im Einsatz: Schüler, die Strafstunden abzuleisten hatten (5 Schüler), wurden vor allem dafür eingesetzt, das besonders verdreckte Gelände rund um die Tanke zu säubern (ca. 7 Stunden). Die sich freiwillig gemeldet hatten (letztendlich 11 Schüler), wurden für den übrigen Bereich eingesetzt mit Ausnahme des Birklehofgeländes (ca. 22 Arbeitsstunden). Die Schüler der Klassen 5+6 (17 Schüler) säuberten dann während einer Vertretungsstunde am Samstagvormittag das Birklehofgelände (ca. 3,5 Arbeitsstunden).

Somit haben Birklehofschüler einen Beitrag zur Säuberung von Hinterzarten und Umgebung geleistet, was hoffentlich auch von den Gemeinden Hinterzarten und Breitnau (das Gebiet der Tanke liegt auf der Gemarkung Breitnau) positiv wahrgenommen wird, zumal es nicht das erste Mal ist, dass sich unsere Schüler an der Dorfputzete beteiligt haben.

Noch eine kleine geschlechtsspezifische Anekdote: Während das Verhältnis bei den Strafstunden von Jungs zu Mädchen bei 4:1  lag, war es bei den freiwillig geleisteten Arbeitsstunden umgekehrt: 3:8.

 

 

Text und Bilder: Dr. Rolf Schuster