Ausflug ins Tinguely-Museum nach Basel

Studientag Kl. 5 und 6 am 14.03.19 – ein Bericht von Mia G. Klasse 6

Zuerst fuhren wir, die Klassen 5 und 6 mit Frau Seabrook und Frau Füller, mit der Höllentalbahn von Hinterzarten nach Freiburg und mit dem ICE weiter in die Schweiz. In Basel angekommen, liefen wir im Regen zum Tinguely Museum und sahen schon im Museumsgarten eine Brunnen-Installation, die sich immer bewegte. Im Museum drinnen gingen wir damm in einen langen Gang parallel zum Rheinufer, wo verschiedene Texte und Fotos ausgestellt waren, die das Leben Jean Tinguelys dokumentierten. Im nächsten Raum waren Bilder ausgestellt, die sich auf Knopfdruck bewegten und in irgendeiner neuen Bildkomposition stehen blieben. Solche Kunstwerke gehören zur „Kinetischen Kunst“. Im dritten Raum waren Kunstwerke zu entdecken, die zusätzlich verschiedene Geräusche machten. Außerdem sahen wir auch noch eine Maschine, die wie zufällig etwas zeichnete, was aber nie gleich aussah. Da wir in diesem Raum auf einer Art Balkon waren, konnten wir auf ein riesiges Gerüst/Kunstwerk sehen. Dieses Kunstwerk bestand aus ganz verschiedenen Maschinen, Leitern, Spielsachen etc. und wir versuchten unsere Lieblingsteile abzuzeichnen.

Bei fast allen Kunstwerken konnte man auf einen Knopf drücken, um es in Bewegung zu bringen, aber das funktionierte leider nicht immer, weil die „KunstMaschinen“ schon alt sind und sie zwischendurch eine gewisse „Ruhezeit“ brauchen.

Wir begutachteten auch noch Leinwände auf denen verschiedene Filme gezeigt wurden aus der Zeit, als Tinguely noch lebte. Kleine flinke Kunstwerke fanden wir im fünften Raum. Nun kam wieder ein großes Kunstwerk – eine Plattform mit z. B. einem Gartenzwerg oder einer Bohrmaschine darauf und noch vieles weiteres. Ein Flugzeug, das gleichzeitig einen Film abspielte, war genauso zu sehen wie eine musikspielende Maschine mit eingebauten Musikinstrumenten. Sie spielt jede volle Stunde ein Lied, was wir leider nicht mehr anhören konnten, weil wir zu wenig Zeit hatten.

Den Abschluss unseres Museumsbesuches bildete der Totentanz – ein dunkler Raum mit gruseligen Figuren, die sich in regelmäßigen Abständen zu schaurigen Geräuschen bewegten und verzerrte Schatten warfen. Insgesamt war es ein tolles und lehrreiches Erlebnis.

Auf dem Heimweg durften wir noch unsere eigenen bewegten Kunstwerke gestalten, indem wir Holzkreisel mit bunten Mustern bemalten.