Bericht Regionalwettbewerb Ortenau First Lego League 2019

Die First Lego League steht für vor allem für Teamwork, Begeisterung und Entdeckergeist. Dass dies nicht nur leere Worthülsen sind, war am Samstag, den 19. Januar 2019 am Regionalwettbewerb Ortenau klar zu spüren: Alle Jugendlichen haben ihr Bestes gegeben, mit ihrem Team mitgefiebert, ob alles klappt – ein bisschen Glück gehört eben doch immer mit dazu – und mitgelitten, wenn bei einem gegnerischen Team etwas schiefging, selbstverständlich unterstützt und letzte Tipps gegeben. Natürlich möchte jedes Team gewinnen, aber man ist auch Teil eines großen Ganzen, tauscht sich aus, lernt von- und miteinander, hat Respekt vor der Leistung des anderen und lacht vor allem viel miteinander. In vier Kategorien – Teamwork, Roboterdesign, Forschen und Robocup – treten die Jugendlichen gegeneinander an.

Doch lesen Sie selbst, wie unser FLL-Team – Elisabeth, Christos, Talin, Joel – den Wettbewerb erlebt haben:

Die Aufregung war groß als wir am Freitag um 16h mit dem Bus von der Schule losgefahren sind. Wir konnten unseren Augen nicht trauen, als wir an der Jugendherberge Ortenberg angekommen sind. Wir durften im Schloss übernachten und die Begeisterung war uns allen anzumerken. Nach Erkundung des Geländes haben wir abends noch mehrere Stunden an der Präsentation für unsere Forscherfrage gearbeitet und geübt.

Der Wettbewerbstag begann um 6h: Aufstehen, fertig machen, kurzes Frühstück unterwegs und auf zur Hochschule Offenburg. Angekommen wurden wir unserem Gruppenraum zugewiesen und begannen dort mit dem Aufbau unseres Lego-Into-Orbit-Tisches. Die Atmosphäre war cool und die anderen Teilnehmer waren sehr nett. Kurz darauf startete auch schon das Briefing für unsere Coaches Frau Küsters und Herr Faller.
Unser erster Wettbewerb war das Teamwork: Eine sehr lustige Aufgabe, bei der wir einen möglichst hohen Turm aus Nudeln und einem Marshmallow bauen mussten. Wir haben die ganze Zeit gelacht.
Unmittelbar danach ging es weiter zur Präsentation unserer Forschungsergebnisse: Da waren wir am aufgeregtesten, da wir von einer Jury beobachtet wurden. Nach mehreren Monaten Arbeit wollten wir natürlich, dass alles gut geht.
Beim nächsten Wettbewerb, dem Roboterdesign, gab es von der Jury Kritikpunkte. Unser Roboter sei zum Beispiel sehr einfach programmiert. Aber wieso sollten wir es denn schwerer machen, wenn es auch einfach geht?
Nachmittags wurde es dann ernst: Christos und Joel traten im ersten Robotgame an. Elisabeth und Talin fieberten auf der Zuschauertribüne mit. Wir erzielten nur 37 Punkte und haben zwischen den Spielrunden neu programmiert und optimiert, sodass wir schlussendlich 77 Punkte erzielen konnten, was uns ins Viertelfinale gebracht hat! Dort mussten wir dann leider eine Niederlage einstehen, belegten aber Platz 6 von 17 Teams und sind stolz, dass wir gleich beim ersten Mal unter den Topteams waren.

Bei der Siegerehrung gab es dann noch eine riesige Überraschung: Wir erhielten den Sonderpreis der Jury für unsere Forschungsarbeit! Weil wir unserer Frage in besonderer Breite und Tiefe nachgegangen sind und eine ganze Reihe an Experten befragt und die Ergebnisse mit einbezogen haben. Wow! Was für eine Achterbahn der Gefühle! Diese beiden gemeinsamen Tage werden wir nie im Leben vergessen. Die monatelange Arbeit hat sich gelohnt.

Wir Coaches sind sehr stolz auf unser Team und freuen uns bereits auf die nächste Runde im kommenden Jahr!

Weitere Informationen zum Wettbewerb und die Jugendherberge Ortenberg finden Sie unter:
https://www.first-lego-league.org/de/allgemeines/was-ist-fll.html
https://www.jugendherberge.de/jugendherbergen/ortenberg-20/portraet/

Die Teamcoaches: Irina Küsters, Sebastian Faller