Regional und selbst gekocht – das Essen am Birklehof

In der Schulversammlung am Montag, 1. Oktober 2018, gab Birklehof-Geschäftsführer Jens-Arne Buttkereit einen Einblick in die Grundsätze, nach denen das Essen für die Schülerinnen und Schüler vom Birklehofer Küchenteam in der schuleigenen Küche zubereitet wird. Ganz oben stehen zwei Prinzipien: Erstens werden, wo immer möglich, regionale Produkte verwendet, insbesondere bei Milchprodukten, Eiern, Fleisch, Backwaren, Obst, Gemüse und Konfitüre. Zweitens wird alles selbst gekocht, Fertiggerichte, sogenanntes „Convenience Food“, werden nicht verwendet, auch keine Geschmacksverstärker, keine Fertigsuppen und -saucen. Interessant war auch zu erfahren, dass die Essensreste bei einem Landwirt in Breitnau in der Biogasanlage weiterverwertet werden und dass Chefkoch Andy Michel nicht nur am Birklehof, sondern einmal im Jahr auch beim Weltwirtschaftsforum in Davos kocht – für Merkel, Putin, Trump und Co.

Ein Kurzfilm über den 24-Stundenlauf erinnerte alle an die eindrucksvolle Gemeinschaftsleistung vom vorausgegangenen Wochenende.

Zwölftklässlerin Anna Müller machte auf die „WWF-Schülerakademie 2°Campus“ aufmerksam, an der sie selbst im vergangenen Schuljahr selbst teilgenommen hatte. Sie berichtet kurz von den interessanten und anregenden Erfahrungen, die sie dabei gemacht hat, und empfahl allen an Forschung und Klimaschutz interessierten Mitschülerinnen und Mitschüler die Teilnahme.

Für die musikalische Umrahmung sorgten Lehramtspraktikantin Antonia Brändle, Cello, und Roman Babler, Fachbereichsleiter Musik. Sie spielten den 1. Satz aus der Sonate Nr. 6 B-Dur RV 46 für Cello und Klavier von Antonio Vivaldi.