„mikro makro mint“ – kreative Schülerteams beim Forschen und Experimentieren

Am Dienstag, den 25. September 2018 machten wir uns zu dritt früh morgens gegen 6.00 Uhr auf den Weg nach Leinfelden-Echterdingen bei Stuttgart – den Vollmond im Rücken und dem Sonnenaufgang entgegen.

Die etwa 200 Kilo schwere CNC-Fräse, die wir – Stefan und Sebastian und David – im Laufe eines Projektjahres selbstständig entworfen und gebaut haben, hatten wir mit Unterstützung unseres großartigen Handwerkerteams bereits am Vortag auf unseren Hänger geladen.

Die Baden-Württemberg Stiftung unterstützt mit ihrem Programm „mikro makro mint“ kreative Schülerteams beim Forschen und Experimentieren. Mit finanzieller und fachlicher Unterstützung können Schülerinnen und Schüler ihre Projektideen über einen Zeitraum von einem Jahr verwirklichen. An dieser Stelle möchten wir uns herzliche für die Förderung unserer Projektidee bedanken!

Heute sollte es endlich so weit sein: Schülerinnen und Schüler aus ganz Baden-Württemberg präsentieren ihre Arbeitsergebnisse eines Jahres innerhalb des sogenannten Schaufensters „mikro makro mint“ in der Filderhalle.

Die Veranstaltung war gut besucht und sehr gut organisiert. Nach dem Abladen der CNC-Fräse, das von Mitarbeitern unterstützt wurde, erhielt man Namensschilder. Insgesamt gab es ca. 20 Projekte, die in der Halle von den jeweiligen Gruppen präsentiert wurden. Dabei erhielt die Fräse ein besonderes Maß an Aufmerksamkeit, unter anderem, da es das größte Projekt innerhalb der Halle war und deshalb auch auf einem Podest stand.

Nach zwei einleitenden Vorträgen zu den Themen 3D-Druck und Künstliche Intelligenz, gab es eine Rundführung, bei der sich alle Besucher die Projekte einzeln anschauen konnten, und bei der Fragen an die Gruppen gestellt wurden. Anschließend konnte jeder noch individuelle Gespräche führen.

Es war eine gute Erfahrung, sich mit den Schülerinnen und Schülern weiterer Gruppen auszutauschen, die ebenfalls an Projekten gearbeitet hatten und an solchen interessiert sind.

Wir können ausdrücklich empfehlen, sich an so etwas heran zu wagen!

 

Text: Irina Küsters Bilder: Hanspeter Trefzer und Irina Küsters

 

 

Ein ganz besonderes Dankeschön geht an dieser Stelle an Herrn Jörg Schütz (Schülervater), der die Maschine technisch abgenommen und überprüft hat, sodass die Realisierung der Idee überhaupt möglich wurde.

Danke an unsere Kolleginnen und Kollegen aus dem Bereich Handwerk, die uns unermüdlich bei technischen Fragen mit Rat und Tat zur Seite standen. Besonders an Herrn Sebastian Faller, der uns mit dem Bau einer maßgefertigten Tischkonstruktion und einem ebenso perfekt ausgeklügelten Rollbrett für den Transport der Maschine unterstützt hat.

Und an Stefan, David und Sebastian ein großes Dankeschön für die reibungslose Zusammenarbeit, die mir stets große Freude bereitet hat! Ich konnte bereits einiges von euch Lernen und noch viel mehr steht mir noch bevor bis ich alles durchschaut habe!