Exkursion in das Konzentrationslager Natzweiler-Struthof

Am Montag den 9.07.2018 begleiteten Herr Göttler, Frau Klüppelholz und Frau Köller die Klassenstufe 9 ins Straf- und Arbeitslager Struthof Natzweiler in Frankreich. 

Eingebunden in die Unterrichtsthematik Nationalsozialismus besichtigten wir das ehemalige Lagergelände mit Gaskammer, das dazugehörige Museum sowie das Centre européen du resistant déporté. 

 

Auch wenn die den Menschen dort angetane Gewalt und das Unrecht unbegreiflich bleiben gewannen die Schülerinnen und Schüler einen Einblick ins Lagerleben und das Ausmaß der nationalsozialistischen Willkürherrschaft. 

 

„Das Konzentrationslager Natzweiler-Struthof war vom 1. Mai 1941 bis zum 23. November 1944 ein sogenanntes Straf- und Arbeitslager des nationalsozialistischen Deutschlands nahe dem Ort Natzweiler im besetzten französischen Elsaß, etwa 55 Kilometer südwestlich von Straßburg. Es liegt acht Kilometer vom Bahnhof Rothau entfernt am Nordhang eines Vogesebgipfels auf etwa 700 Metern Höhe. Da die Front heranrückte, wurden das Hauptlager und einige Nebenlager auf der westlichen Rheinseite Ende 1944 von der SS aufgelöst.

Etwa 52.000 Häftlinge aus ganz Europa, insbesondere aus Gefängnissen in den lothringischen Städten Épinal und Nancy sowie Belfort in Franche-Comté, wurden dorthin sowie in die angeschlossenen Außenlager deportiert. 22.000 Personen starben an den Haftfolgen, Krankheiten, Kälte, Mangelernährung oder wurden ermordet.

1960 wurde dort von Staatspräsident General de Gaulle das „Mémorial de la Déportation“ (Mahnmal) eingeweiht; später kam ein Museum hinzu.“ Quelle Wikipedia

 

Aus Gründen des Respekts haben die Teilnehmer der Exkursion auf Fotos verzichtet. 

 

Text: Rosemarie Köller, Foto: Wikipedia