In der Schulversammlung am Montag, 16. April, stellte Willow Wedemeyer, Physiklehrerin am Birklehof, Leben und Werk des kürzlich verstorbenen weltbekannten Wissenschaftlers Stephen Hawkings (1942-2018) vor. Urknall, Schwarze Löcher, Einsteins Relativitätstheorie, Hawking-Strahlung, Singularitäten, Bekenstein-Hawking.-Formel, Raum, der sich krümmt und selbst bewegt – Willow Wedemeyer erklärte diese so überaus komplexen und anspruchsvollen Themen so anschaulich und nachvollziehbar, dass ihre Zuhörerinnen und Zuhörer das Gefühl bekamen, sie nun zumindest ein bisschen zu verstehen.

Beeindruckend für die Schülerinnen und Schüler war sicher auch zu hören, wie der lebenslustige 21-jährige Stephen Hawking mit der Diagnose, an unheilbarer Amyotropher Lateralsklerose erkrankt zu sein, umging und sich den Lebensmut und die Begeisterung für die Physik nicht nehmen ließ.

Interessant auch Willow Wedemeyers Antwort auf die Frage, ob Hawking von seiner wissenschaftlichen Leistung mit Newton und Einstein gleichzustellen sei. Willow Wedemeyer: Aus ihrer Sicht nein. Hawking habe zwar die allgemeine Relativitätstheorie weiterentwickelt, vor allem durch die geniale Idee der Hawking-Strahlung; Newton und Einstein haben aber die ganze Physik transformiert.

 

Text und Bild: Hanna Kneser