Nach intensiver Vorbereitung des Themas „Radioaktivität“ und Atomkraft im Rahmen des Chemieunterrichts fuhren die Schüler der beiden 9. Klassen zur Besichtigung des Kernkraftwerks Leibstadt (bei Waldshut) in der Schweiz. Von weitem fiel bereits der große Kühlturm auf, aus welchem ohne Unterlass immense Dampfwolken entwichen.

Nach einer kurzen Einführung im Auditorium wurde eine Einteilung in zwei Gruppen vorgenommen. Der Rundgang dauerte jeweils gut 3 Stunden und endete dann mit einem kleinen Imbiss. Alle Schüler fanden den Besuch sehr informativ und lohnenswert. Hier einige Kommentare von Seiten der Schüler:

Gut fanden manche Schüler, dass (Zitat)…

  • es im Informationszentrum Modelle gab, mit deren Hilfe ich die Struktur des Kernkraftwerkes besser verstehen kann.
  • wir in den Kontrollraum schauen konnten.
  • es viele anschauliche Informationen gab und wir teilweise interaktiv gelernt haben.
  • wir viel selber machen konnten (z.B. mit Fahrradfahren Strom erzeugen)
  • wir das „VR-Kino“ besuchen konnten. Das war „mega“.
  • wir jederzeit Fragen stellen konnten und diese Fragen auch zum Großteil beantwortet wurden, auch wenn man gemerkt hat, dass bei kritischen Fragen oft versucht wurde, die Frage zu umgehen.
  • die Führung ziemlich gut und abwechslungsreich gestaltet war. Sie hat mir viel Spass gemacht.
  • wir den Film zur Tiefenlagerung des Atommülls mit VR-Brillen sehen konnten, auch wenn er alles schöngeredet hat.

 

Nicht so gut fanden manche Schüler, dass (Zitat)…

  • die Mitarbeiterin es so eilig hatte und uns nicht wirklich die Chance gegeben hat, die Sachen in Ruhe anzuschauen.
  • sie das Atomkraftwerk so verharmlost haben. Sie sollten mehr über die Nachteile reden.
  • nur die Vorteile genannt wurden. Das bewirkte einen „eingebildeten“ und nicht echten Eindruck,
  • der Reaktionsprozess zu wenig beschrieben wurde. Die Führung war wie eine Art Werbung für Kernkraft.
  • keine Gefahren durch Atomkraft angesprochen wurden.
  • wir nicht in den Kühlturm gehen konnten. Man konnte so den Mechanismus nicht so gut verstehen.
  • manche Modelle irreführend benutzt/erklärt wurden.

 

Vera Förschner, (begleitende) Chemielehrerin in den beiden Klassen, 21. März 2018

 

Chemie Vera Förschner Birklehof
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Flugtechnik Andrea von Sengenbuschplus-MINT Forschertage 2018 03