Die Schülersprecher Clara und Karim, beide Klasse 10, entwarfen in ihrer Ansprache zunächst das Bild ihrer Traumschule: An erster Stelle stand gute Kommunikation zwischen Lehrern und Schülern, gefolgt von Raum für vielfältige Begegnungen und der Möglichkeit, oft hinaustreten aus der Schule und andere Länder, Menschen und die Natur zu entdecken und zu erfahren, guter Zugang zur digitalen Welt, vielfältige Arbeitsgemeinschaften, insbesondere im Sport, um sich ausprobieren zu können, und, ganz wichtig, eine Schule, in der jeder als einzigartig wahrgenommen und behandelt wird, wo Schwächen kein Problem sind, weil jeder welche hat, und Erfolge gefeiert und gewürdigt werden und Scheitern passieren darf und selbstverständlich dazugehört.

Bei ihrem anschließenden Blick auf den realen Birklehof stellten sie fest, dass dieser ihrer Traumschule bereits ziemlich nahe kommt: gute Gespräche mit den Mentoren, das Feedbackverfahren für alle Klassen und Stufen, zahlreiche gemeinsame Feste, Fahrten, Studientage und Wochenendaktionen, gute Vorbereitung auf die Zukunft u. a. durch Praktika und frühzeitige Übernahme von Verantwortung, z. B. bei schülergeleiteten AGs, die drei Profile in der Mittelstufe, die ein intensives Sich-Ausprobieren ermöglichen, Förderung und Lerncoaching zum Erlernen eines bestmöglichen Umgangs mit den eigenen Schwächen –  all das sei schon sehr ideal.

Als noch offene Wünsche nannten die beiden Schülersprecher die Wiedereröffnung der Cafeteria, für die sie sich einsetzen wollen, eine neue Sporthalle und ein Kunstrasen. Doch bereits jetzt sei jeder Tag am Birklehof einzigartig und besonders und stets sei man mit den Lehrern gemeinsam auf der Suche nach der bestmöglichen Schule.

 

Elmar Abelein
Kathleen Seabrook
Judith Schmidlechner
Irina Küsters
Hanna Kneser
Eleonore Herder

 

Text: Hanna Kneser

Bilder: Hanspeter Trefzer Fotodesign