Seit dem Schuljahr 2017/18 nimmt das Internatsgymnasium Birklehof an der bundesweiten naturwissenschaftlichen Talentinitiative plus-MINT teil. Die Gisela und Erwin Sick Stiftung unterstützt in diesem Programm eine ausgewählte Teilnehmerin mit einem Stipendium.

 

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Der Gymnasiastin Franka aus Ladenburg wurde am vergangenen Wochenende das erste „Gisela und Erwin Sick plus-MINT Stipendium“ am Birklehof in Hinterzarten zugesprochen. Die Stiftung wird die 14-Jährige vom neunten Schuljahr an bis zum Abitur im Jahr 2021 fördern und mit dem plus-MINT-Stipendium die Kosten für Unterricht, Verpflegung und Unterkunft abdecken. Franka und die anderen Internatsschüler im plus-MINT- Zug erhalten ein einzigartiges Ausbildungsangebot, welches unter dem Motto „Sensorik, Signal-verarbeitung, Simulation: wahrnehmen, analysieren, modellieren“ insbesondere technikaffine und analytisch begabte Schülerinnen und Schüler anspricht. Parallel zum vierstündigen Unterricht im Hauptfach Naturwissenschaften und Technik gibt es unter anderem auch außerunterrichtliche Module zu Elektronik, Microcontrollern, Programmieren und Mikroskopie. Schulleiter Henrik Fass: „Talentierte Jugendliche zusammenzubringen, damit sie sich gegenseitig in ihrer eigenen Motivation für eine Sache anspornen, begeistert mich. Bei Sport- und Musikinternaten sehen wir, dass Talente in Internaten besonders gute Fortschritte machen. Diese Bildungschance weiten wir mit plus-MINT auf die Naturwissenschaften aus.“

 

Das Schulprojekt überzeugte auch die Verantwortlichen der Gisela und Erwin Sick Stiftung. Renate Sick-Glaser, Vorsitzende des Stiftungsrats der Gisela und Erwin Sick Stiftung, erklärt als Beweggrund für das Engagement: „Der Wissensvorsprung in den Naturwissenschaften sowie in allen MINT-Fächern ist ein Garant zur Sicherung des technischen Fortschritts in Deutschland. Deshalb wollen wir mit dem plus-MINT-Stipendium am Birklehof gezielt den Nachwuchs fördern. Im Internat erhalten junge Menschen mit hervorragenden MINT-Talenten und Leistungen unabhängig von ihrer sozialen Herkunft ein bestmögliches Lern- und Lebensumfeld“.

 

In den Osterferien hatten sich begabte Achtklässler aus ganz Deutschland zu den „plus-MINT Forschertagen 2017“ am Internat Louisenlund an der Ostsee eingefunden. Im Rahmen dieser Tagung wurden dann die Schülerinnen und Schüler ausgewählt, die im ersten Jahrgang am Birklehof am Programm plus-MINT teilnehmen dürfen.

 

Die Ausschreibung für die Aufnahme zum Schuljahr 2018/19 hat begonnen, die Auswahltagung wird in den Osterferien 2018 am Birklehof stattfinden. Informationen finden sich unter www.plus-mint.de.

 

Über die Gisela und Erwin Sick Stiftung
Die Gisela und Erwin Sick Stiftung mit Sitz in Freiburg wurde im Jahr 2002 von Gisela Sick ins Leben gerufen. Zeit ihres Lebens widmet sich die die Witwe von Dr.-Ing. e. h. Erwin Sick, dem Gründer der SICK AG, einer umfassenden Bildung von jungen Menschen, die weit über die Vermittlung von Fachwissen hinausgeht. So liegt ihr die persönlichkeitsstärkende, kulturelle und musikalische Bildung besonders am Herzen. Entsprechend weit gefasst ist demnach auch das Förderspektrum der Stiftung, das die Bereiche Jugend und Erziehung, Bildung, Berufsbildung sowie Wissenschaft und Forschung umfasst. In Anerkennung des Lebenswerkes ihres verstorbenen Mannes richtet Gisela Sick bei ihren Stiftungsaktivitäten einen besonderen Schwerpunkt auf die Naturwissenschaften und Technik. Aufgrund der regionalen Verwurzelung des Familienunternehmens SICK engagiert sich die Stiftung insbesondere in Waldkirch und im Regierungsbezirk Freiburg. Hinzukommen ausgewählte überregionale Projekte.

 

Über die SICK AG
SICK ist einer der weltweit führenden Hersteller von Sensoren und Sensorlösungen für industrielle Anwendungen. Das 1946 von Dr.-Ing. e. h. Erwin Sick gegründete Unternehmen mit Stammsitz in Waldkirch im Breisgau nahe Freiburg zählt mit mehr als 8.000 Mitarbeitern und einem Umsatz von knapp 1,4 Mrd. Euro im Jahr 2016 zu den Technologie- und Marktführern. Das Unternehmen ist mit mehr als 50 Tochtergesellschaften und Beteiligungen sowie zahlreichen Vertretungen rund um den Globus präsent.