„Nur das Wissen um die Droge ist ein Stück Macht gegen die Droge“

 

Rolf Gebhardt, Kommissar und Jugendsachbearbeiter vom Polizeirevier Titisee-Neustadt, ist zu Besuch am Birklehof. Er will wachrütteln, informieren und sensibilisieren hinsichtlich des Konsums von legalen und illegalen Drogen.

Im Rahmen seiner Präventionsarbeit über die Themen Alkohol, Drogen und Sucht warnt er vor Verharmlosung. Neben dem Deliktbereich Betäubungsmittel waren unter anderem Delikte wie Diebstähle, Einbrüche, Gewalt und Straftaten durch mobile Informationstechnik ein Thema. So bietet ein Smartphone mittlerweile weit mehr Möglichkeiten als nur zu telefonieren. Wir Versenden darüber Nachrichten und surfen damit im Internet. Sehr beliebt gerade bei jungen Leuten sind „Apps“ über die sie Text- und Sprachnachrichten, Bilder und Videoaufnahmen versenden können.

Beim Austausch von Nachrichten, Bildern und Videos sollten Nutzer jedoch stets darauf achten, welche Informationen sie kommunizieren. Vielen Jugendlichen ist oft nicht bewusst wie schnell sie bei der Verbreitung von Informationen mit dem Gesetz in Konflikt zu geraten, ob willentlich oder meist aus Unwissenheit. Die Bandbreite der Straftaten durch neue Medien reicht von Beleidigung, Mobbing, Nötigung, Körperverletzung, Verstöße gegen Urheberechte bis hin zu fahrlässiger Tötung. Die Tendenz der Straftaten, die von Jugendlichen mit webfähigen elektronischen Kommunikationsgeräten begangen werden könnten, ist steigend und können mit hohen Bußen geanhndet werden. Handys, Smartphones, Tablets, PCs, Labtops etc. werden in solchen Fällen zum Tatmittel und unterliegen dem Einzug durch Vollstreckungsbeamte.

Dass illegale Drogen berechtigt illegal sind und Gefahren bergen, ist für die polizeilichen Fahnder nichts Neues – scheinbar aber für die meisten Konsumenten. Alkohol- und Drogenkonsum steigt nämlich unter Jugendlichen immer mehr. Das Einstiegsalter sinkt derweilen immer weiter. Trinken und Rauchen gehören für viele zum „cool“ sein und zum Partyvergnügen. Herr Gebhardt will den Schülerinnen und Schülern der 9. Klasse Denkanstöße geben und über die Gefahren von Alkohol, Drogen, Sucht und damit verwobene Rechtsverstöße aufklären. In einer offenen Fragerunde können Schülerinnen und Schüler Fragen stellen und sich über schwerwiegende Folgen informieren wie z. Bsp. verminderte Wahrnehmungs- und Koordinationsfähigkeit, verlangsamte Reaktionszeit und die Verarbeitungsgeschwindigkeit für Informationen im Gehirn, im schlimmsten Falle sogar bis hin zu bleibenden Gesundheitsschäden oder lebensgefährlichem Organversagen.

Die beste Lösung ist, mit Drogen erst gar nichts anzufangen. Junge Heranwachsende brauchen Fakten, damit sie sich selbst für ein Leben ohne Drogen entscheiden können. Lassen wir uns nicht täuschen, nicht verführen. Also Finger weg von Drogen!

„Nur das Wissen um die Droge ist ein Stück Macht gegen die Droge“. Wir bedanken uns beim Polizeirevier Titisee-Neustadt für zwei umfassende Informationsveranstaltungen!

 

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