Es ist ganz schön voll im Esssaal – Unsere wirtschaftliche Entwicklung

Jens- Arne Buttkereit, Geschäftsführer der Schule Birklehof hat gut lachen: In diesem Beitrag werden wir einen Blick hinter die Kulissen des Birklehofs gewähren, indem wir über die positive wirtschaftliche Entwicklung und die Stipendien unserer Schule sprechen. 

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Wie war der Start ins neue Schuljahr?

Die Schule Birklehof ist ausgesprochen gut ins Schuljahr 2016/17 gestartet: In den vergangenen drei Jahren stieg die Zahl der Internatsschüler zu Schuljahresbeginn um mehr als 15% an. In der Folge ist beispielsweise die aktuelle Jahrgangsstufe 11 voll belegt, so dass wir einige Interessenten für die Neuaufnahme nicht mehr annehmen konnten.

An vielen Internaten sinken die Schülerzahlen. Was ist am Birklehof anders als an anderen Schulen?

Hierfür gibt es mehrere Gründe: Wir sind internationaler geworden. Über das weltweite Schulnetzwerk Round Square pflegen wir regelmäßig Austausch mit den Schulen vieler Länder. Zum neuen Schuljahr haben wir Schülerinnen und Schüler aus Deutschland, der Schweiz, Luxemburg, Dänemark, Japan, China, Russland und dem Iran neu aufgenommen. Diese kulturelle Vielfalt bereichert unser Schulleben ungemein. Außerdem haben wir intensiv an der Weiterentwicklung unseres pädagogischen Konzepts gearbeitet und sind dadurch im schulischen Bereich noch attraktiver geworden. Als Folge dessen konnten wir in den vergangenen 5 Geschäftsjahren 2010 bis 2015 auch mehr Spendeneingänge für unsere Stipendien verbuchen. Die Summe der Spenden ist um mehr als 20% auf inzwischen über € 230.000 pro Jahr angestiegen. Wir finden, das ist ein beeindruckendes Ergebnis!“

Wo kommen diese Gelder her?

Die Spenden für diese Stipendien kommen von Altschülern, von Eltern und von internen Stiftungen. Zunehmend kommen sie aber auch von außenstehenden Organisationen wie beispielsweise der Dornierstiftung oder der Neumayer Stiftung, die die Qualität der Schul- und Charakterbildung an der Schule Birklehof schätzen und mit eigenen personalisierten Stipendien unterstützen. Wir freuen uns natürlich sehr, dass unsere Arbeit diese Wertschätzung erfährt.

Dank dieser Spendenbereitschaft haben wir die Möglichkeit, mehr als 30 begabten Schülerinnen und Schülern in Internat und Externat finanziell entgegen zu kommen. Und diese vielen Möglichkeiten, talentierte Schülerinnen und Schüler mit einem Stipendium aufnehmen zu können, führen im Ergebnis eben auch zu steigenden Schülerzahlen.

Ein Traum geht weiter

Hierzu ergänzt Jens-Arne Buttkereit: „Mein Traum geht weiter, nämlich dass wir zukünftig sogar so viele Spenden einwerben können, dass wir wie einige amerikanische Universitäten alle Schülerinnen und Schüler im „need-blind admission“-Verfahren aufnehmen können. Das würde dann bedeuten, dass wir zunächst nur auf die Bewerber schauen und evaluieren, ob diese gut zum Birklehof passen. Und erst dann, wenn Eltern, Jugendliche und Birklehof sagen: „Ja, das passt!“. Erst dann schaut man auf die finanzielle Situation und jeder zahlt einen, den Möglichkeiten entsprechenden Beitrag. Aber bis dahin ist es noch ein langer Weg.“

+MINT-Talentförderung startet

Doch ein nächsten Schritt in diese Richtung wird bereits zum Schuljahresbeginn 2017/18 gegangen: Die Schule Birklehof beteiligt sich an der Initiative „+MINT-Talentförderung“ (http://www.plus-mint.de/programm/internate/) und wird nach einem Auswahlverfahren weitere 6 Schülerinnen und Schüler unabhängig von ihren finanziellen Möglichkeiten mit einem Teilstipendium in die Jahrgangsstufe 9 aufnehmen.

Dies sollte, so steht es jedenfalls in den Planungsunterlagen für den Haushalt 2017, die Schülerzahl weiter ansteigen lassen.


Weitere Informationen zum Start von +MINT lesen Sie in diesem Beitrag auf www.mint-zirkel.de 


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