Eine Frage, die alle Jahre wieder die Schülerinnen und Schüler vom Birklehof und gleichermaßen deren Eltern bewegt: Wie geht es nach dem Abitur weiter? Die Mitarbeiter am Birklehof wissen, wie wichtig es ist, dass man sich rechtzeitig Gedanken macht, wie es nach der Schulzeit weitergeht. Am 8. Oktober haben unsere Schülerinnen und Schüler wieder Gelegenheit, sich über die Berufe zu informieren, die sie am meisten interessieren.

Berufswahl braucht Unterstützung

7652_hanna-kneser_berufsberatung_birklehof_okt15Die Antwort darauf – oder besser gesagt, anregende Impulse dafür –, will das Berufsberatungswochenende geben, zu dem alljährlich im Herbst zahlreiche Referenten eingeladen werden, die aus der Praxis berichten. Das Wochenende bildet einen Baustein des facettenreichen Beratungsprogramms am Birklehof, dessen Ziel es ist, dass sich die Schülerinnen und Schüler frühzeitig mit ihrem weiteren Werdegang, ihren Fähigkeiten und Neigungen sowie den potentiellen Chancen am Arbeitsmarkt auseinandersetzen. Ein zweitägiges Orientierungs- und Entscheidungstraining sowie Bewerbungscoaching inklusive.

berufsberatung-birklehof-04Wer hinterfragt, welche Stärken er jenseits des Schullebens hat und über welche Hobbies etwa er wirklich die Zeit vergessen kann, findet unter Umständen den erfüllenderen Weg für seine Zukunft. Doch wie geht man den an? Was will ich eigentlich? Wofür brenne ich unabhängig von der Schulnote? Denn die ist nicht immer aussagekräftig, wenn es um Leidenschaften, Talente und Lebensziele geht. Für den Birklehof ist klar: Solche entscheidenden Phasen im Leben brauchen Unterstützung. Schließlich hat Hanna Kneser, die das Programm maßgeblich betreut, aus eigener Erfahrung in den USA gelernt, wie hilfreich es sein kann, hier Angebote zu machen, die Orientierung geben.

berufsberatung-birklehof-1 Daher stehen an einem Samstagnachmittag in vier Gesprächsrunden à 45 Minuten etwa 12 bis 16 Referenten aus verschiedenen Berufssparten den Schülern der Klassen 9 bis 12 Rede und Antwort. In einem offenen Gesprächskreis beginnt nach einer kurzen Einführung eine lebhafte Diskussion. Denn die Jugendlichen bewegt so einiges: was sich hinter manchen Berufsbildern verbirgt, warum sich jemand dafür entschieden hat, welche Voraussetzungen man braucht, wie es sich im Ausland lebt und arbeitet bis hin zur Frage, wie sich ein bestimmter Beruf mit dem Privatleben verbinden lässt und vieles mehr. Damit die Themen für die Jugendlichen wirklich relevant sind, werden die Klassen 9 bis 11 im Frühjahr befragt, über welche Berufe oder Studiengänge sie gerne mehr erfahren würden. Das variiert von Jahrgang zu Jahrgang, weshalb kein Berufsberatungswochenende wie das andere ist. Spannend machen es natürlich, last but not least, die Referenten selbst.

 

Ob Altschüler, Eltern oder andere Referenten, ob frischgebackene Studenten, solche, die kurz vor dem Abschluss stehen, oder versierte Routiniers, die schon viele Jahre erfolgreich im Berufsleben stehen – sie alle sind mit großem Engagement dabei, damit die angehenden Schulabgänger eine gute Vorstellung vom „Ernst des Lebens“ bekommen. Was die sehr persönlichen Gesprächsrunden am Birklehof besonders auszeichnet, ist der vertrauensvolle Rahmen und die Offenheit, mit der sich hier alle begegnen.

Welche Themen sind gefragt?

Mal erfahren die Schüler, dass man als Architekt nicht nur Wohnhäuser bauen, sondern auch Schlösser sanieren, Gefängnisse modernisieren und Neubauten für Universitäten planen kann. Ein andermal bekommen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer eine Aufgabe aus einer Case Study gestellt, die sie ganz praxisnah lösen müssen. Und sogar zu schwierigeren Gewissensfragen, vor die etwa Berufssoldaten gestellt werden, erfahren sie eine Menge.

Ganz oben auf der Hitliste der Berufsfelder stehen übrigens Medizin, Wirtschaft und Jura. Ansonsten sind die Interesse so vielfältig wie die Schülerpersönlichkeiten: Mathematik, Design, Schauspiel, Architektur und Philosophie sind genauso beliebt wie Ingenieurwesen, Psychologie, Informatik und Pilot. Und sollte einmal eine Schülerin oder ein Schüler sein Wunschthema gar nicht vertreten sehen, bietet die Schule Birklehof an, nach Möglichkeit auf individueller Basis einen Kontakt für ein Einzelgespräch herzustellen.

berufsberatung-birklehof-03Bewerbungstraining inklusive

Begleitend vermittelt das Programm außerdem praktische Dinge: Wie bewerbe ich mich? Was unterscheidet Universitäten, Fachhochschulen, Duale Hochschulen etc.? Auf welchen Internetseiten finde ich zentral hilfreiche und zuverlässige Informationen?

Doch eines sollte abschließend noch betont werden: Bei aller Vorbereitung am Birklehof ist es immer gut, sich überdies anderweitig schlau zu machen und offen für Gespräche und Praktika außerhalb der trauten Umgebung zu sein. Und sollten die angehenden Berufseinsteiger feststellen, dass der eingeschlagene Weg vielleicht doch nicht der richtige ist, können sie immer noch die Reißleine ziehen und eine neue Richtung einschlagen. An jedem Punkt ihrer Karriere. Quereinsteiger gibt es schließlich ebenfalls in allen Zweigen.

Das sagen die Schülerinnen und Schüler über die Berufsberatungswochenenden:

„Das Gespräch hat mich begeistert und ich fand es gut, dass er im Turmkeller war und mir seine Visitenkarte gegeben hat.“

Guter Einblick in die Branche und Entwicklungen.“

Sehr persönlich gestaltet und gut rüber gebracht. Sehr deutlich Vor- und Nachteile aufgezeigt.“

Es ist eine gute Gelegenheit, ich habe auch voll viel mitgenommen. Nur war ich nachher megamüde, weil wir am Morgen schon 3 Unterrichtsblöcke hinter uns hatten.“


Wenn Sie auch in Zukunft erfahren möchten, wie wir unsere Schülerinnen und Schüler auf die Zukunft vorbereiten, abonnieren Sie bitte unseren Newsletter: