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Geschichte des Birklehof - Zwei "geistige Väter"

Der Birklehof wurde 1932 von Kurt Hahn als Landerziehungsheim für Jungen und Mädchen gegründet. Zwischen 1933 und 1944 hat Schulleiter Dr. Wilhelm Kuchenmüller den Birklehof zusammen mit einem Kollegium, in dem - entgegen staatlicher Gleichschaltung - Meinungsvielfalt selbstverständlich war, aus kleinen Anfängen zu einem vielbeachteten Ort weitgehend unabhängiger Erziehung und Bildung im Sinne humanistischer Werte entwickelt. Anfang 1946 wurde der Birklehof als Privatschule von Georg Picht wieder eröffnet. Die erzieherischen und politischen Ideen Kurt Hahns und Georg Pichts, die beide der Reformpädagogik verpflichtet waren, prägen bis heute die pädagogische Arbeit am Birklehof.

In der frühen Übertragung von Verantwortung und Führungsaufgaben sah Kurt Hahn ein wesentliches Element der Erziehung junger Menschen zu gesellschaftlich und politisch verantwortlich denkenden und handelnden Staatsbürgerinnen und Staatsbürgern. So gestalteten Lehrende und Schülerinnen sowie Schüler ihr Leben und Lernen am Birklehof von Beginn an gemeinsam. Erfahrungen aus erster Hand, sportlicher Wettkampf, künstlerische Tätigkeiten und soziale Dienste waren ebenso wichtig wie intellektuelle Bildung durch Unterricht.

Als Georg Picht den Birklehof 1946 wieder eröffnete, führte er die Schule als privates humanistisches Gymnasium fort. In der humanistischen Bildung sah er einen Weg für Deutschland, nach der Isolierung durch den Nationalsozialismus in den Kreis der europäischen Staaten und die sie verbindende geistige Welt zurückzufinden. Die Förderung und Stärkung der Persönlichkeit des einzelnen Menschen und unbedingte Aufrichtigkeit im Umgang miteinander waren ihm wichtige Anliegen.



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